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Artikel mit ‘Fahrstuhl’ getagged

Es geht voran

Freitag, 12. September 2008

Etwas langsamer als ursprünglich gedacht, dafür aber gründlicher geht es mit dem Fahrrad-Käfig voran.

Man hat sogar schweres Gerät in Form eines Baggers angeschleppt. Ich hätte ja nicht erwartet, dass es so aufwendig ist, einen Fahrrad-Käfig zu bauen. Allerdings wird dieser jetzt auch mit einem perfekten Boden ausgestattet. So muss kein Scoutie fürchten, dass sein Rad in einem Dschungel aus Unkraut verschwindet. Hier ein paar Eindrücke.

Erstaunliches gibt es vom Gebäudeinnern zu berichten. Eine “never ending story” hat doch noch ein gutes Ende gefunden. Der Fahrstuhl geht wieder. Das schon eine ganze Weile. Solche Dinge fallen einem immer erst auf, wenn sie nicht funktionieren.

Lift me up

Montag, 01. September 2008

Es gibt diese Art von Jobs für die man eine gewisse Ruhe mitbringen muss. Es wäre sicherlich nicht jedermanns Sache, sich auf das Dach eines Fahrstuhls zu setzen, um diesen zu reparieren. Ich fand es beruhigend, wie ruhig der freundliche Reparateur zu Werke ging. Er muss schließlich eine ganze Menge Drähte richtig verbinden, die dafür sorgen, dass mich der Fahrstuhl sicher an den Ort transportiert, den ich ihm per Knopfdruck vorgebe.

Neuigkeiten gab es heute auch vom Casino. Alle Scouties dürfen abstimmen, was Sie dort gern demnächst serviert bekommen möchten. Warme Gerichte oder Sandwiches? Ich bin gespannt, was bei der Umfrage heraus kommt.

Es geht wieder aufwärts!

Freitag, 29. August 2008

Neues von der Fahrstuhlfront. Ja, es geht hier Schlag auf Schlag! Gerüchteweise haben zwar unsere Mitbewohner der großen Andreasstraßen-WG, die Mitarbeiter der Deutschen Bahn, behauptet, dass die Fahrstühle schon seit Jahren mucken, aber jetzt ändert sich was!
Denn gestern stand er da: Der Wagen von Lutz Aufzüge! Stolz prangen auf den Türen zwei signalgelbe Pfeile und zeigen, was ein Fahrstuhl zu tun hat, nämlich hoch und runter fahren. Auch wenn das Nummer 1 immer noch nicht so ganz glauben mag.

Irgendwie habe ich aber gar keinen Monteur gesehen, zur Beweissicherung aber gleich mal ein Bild vom Auto gemacht. Und siehe da: eine Internetseite hat Lutz Aufzüge auch noch. Gleich mal gecheckt. Aha, Fahrstühle seit 1927. Ganz so alt ist unserer dann wohl doch nicht. Und – sehr interessant – die Rubrik “Aufzug Reparatur”. Jetzt gibt’s keine Ausreden mehr.

High Noon am Fahrstuhlschacht

Donnerstag, 28. August 2008

So, da bin ich wieder. Ich habe es mir ja ritterlich auf die Fahne geschrieben, über alle Reparaturen bei den Fahrstühlen zu berichten. Zugegeben, ihr habt in letzter Zeit wenig Beiträge von mir gelesen, also eigentlich keinen, das lag aber nicht daran, dass ich meine heiligen Pflichten der investigativen Fahrstuhlberichterstattung vernachlässigt hätte, sondern einfach daran, dass nix passiert ist!

Jeden Morgen erwarte ich so ein kleines Wunder, dass sich im Erdgeschoss der Fahrstuhl zu meiner Linken öffnet, dass er zurück kommt wie Lazarus von den Toten, doch das letzte Wunder dieser Art ist ja jetzt schon rund 2.000 Jahre her und hier nicht zu erwarten. Also tuckerte ich, glücklich, dass zumindest noch der rechte Fahrstuhl ging, zur Arbeit nach oben.

Aber dann ist es passiert, und es war ja auch nicht anders zu erwarten. Von der völligen Überstrapazierung brach auch noch der sonst so zuverlässige Fahrstuhl 2 zusammen. Eigentlich sind Aufzüge ja bekannt für ihre Nerven wie Drahtseile (OK, der war platt), aber Nummer 2 konnte wohl einfach nicht mehr. Als wir nämlich einsteigen wollten, öffnete er seine Türen nur noch halbherzig und ließ sie einfach auf halber Strecke stecken.

So sind sich die beiden Fahrstühle im Geiste Brüder geblieben, beide stecken, Nummer 1 in der Vertikalen, altbekannt zwischen Stock fünf und sechs, Nummer 2 in der Horizontalen, er lässt nur noch sehr schlanke KollegInnen ein.
Da standen wir nun, wollten runter und konnten nicht, die Treppe war natürlich tabu. Was also tun? Auf den Aufzugmonteur warten? Das wäre ja noch absurder als die Treppe. Also selbst ist der Mann. Und wir haben ja alle etwas technischen Sachverstand. Also erstmal wie wild auf den Knöpfchen rumdrücken. Ich weiß nicht, ob wir wirklich daran geglaubt haben, aber es hat natürlich überhaupt nix gebracht. Es hilft also nur noch rohe Gewalt. Wir drücken uns die Türen, so wie wir sie haben wollen. Und: wie immer, Gewalt hilft. Man musste dem Fahrstuhl wohl nur mal zeigen, wer hier das Sagen hat.
Also denkt das nächste Mal, wenn ihr den Fahrstuhl benutzt daran, welchen harten Cowboys ihr es zu verdanken habt, dass ihr reingekommen seid:
Billie-The-Kid Etmanski
Jesse-James Mews
Lucky-Luke Borchert
und mir, wobei ich nur feixend daneben stand und Bilder gemacht habe :-)

Reanimationsversuche gescheitert

Freitag, 15. August 2008

Langsam beginne ich mir Sorgen zu machen. Seit einigen Tagen schon bewegt sich unser rechter Fahrstuhl nicht mehr. Er steckt in dieser ungesund aussehenden Position irgendwo zwischen fünftem und sechstem Stock fest und wirkt wie tot.
In einer bemerkenswert kurzen Reaktionszeit von nur wenigen Tagen (!) hat sich dann auch jemand von der Fahrstuhltechnik gezeigt und hat die professionelle Fahrstuhl-Wiederbelebung begonnen. Wären Menschen im Fahrstuhl stecken geblieben, hätten sie wohl schon langsam damit anfangen müssen, die Verletzten und Toten aufzuessen…

Aber jetzt wird ja alles gut, dachte ich. Der Spezialist ist da. Und er hat seine Spezialausrüstung mitgebracht. Aber anscheinend handelt es sich um einen besonders schweren Fall von Fahrstuhl-Infarkt, denn auch nach der fachmännischen Behandlung tut sich nix. Gar nix!

Ich glaube ja langsam, dass der Fahrstuhl nur simuliert. Aber bald kommt der Spezialist wieder, es kann sich nur um Wochen handeln.
Zur Beweissicherung hat Norman den Fahrstuhl-Heiler fotografiert. Ich werde weiter berichten.

Countdown

Endlich angekommen!

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