Licht & Schatten
Unser neuer Unternehmenssitz in Berlins Mitte ist je nach Wetterlage ein Platz an der Sonne.
Scheint also entgegen der langläufigen Meinung über Berliner Wetter die Sonne, tut die Sonne das, was sie am besten kann: Sie wärmt. Dabei erwischt es in meiner Abteilung jene Scouties, die an einem Fensterplatz mit Blick auf den Ostbahnhof sitzen.
Nun sind wir in unserer neuen, technisch perfektionierten Bleibe im Besitz einer Klimaanlage. Sozusagen Temperatur 2.0. Leider lässt die Klimaanlage noch keine individuelle Temperatureinstellung je Platz zu. Würde man also die Klimaanlage so einstellen, dass die von der Sonne verwöhnten Scouties am Fenster sich als wohltemperiert empfinden, säße wahrscheinlich der Rest der Belegschaft mit einem Eishäubchen auf dem Kopf am Arbeitsplatz. Den Gebäudearchitekten waren die klimatischen Möglichkeiten Berlins durchaus geläufig. Deshalb wurde das Gebäude mit elektrischen Rollläden vor den Fenstern ausgerüstet. diese wehren effektiv Sonnenstrahlen ab.
So effektiv, dass man beim Einsatz der Rollläden das Gefühl bekommt, in einer Höhle zu sitzen. Bevor also die ersten Scouties mit Grubenlampen am Arbeitsplatz erschienen, hat man Abhilfe in Form von Vorhängen geschaffen. Das ging erstaunlich schnell. Erstaunlich deshalb, weil sich die Innenarchitekten persönlich bei der Montage davon überzeugte, ob sich der Stoff vor dem Fenster, dem Auge des Betrachters schmeichelnd, ins Raumkonzept einfügt.
Er tut es.
- Hut oder Vorhang
- Sonnenbesänftiger


22. September 2008 um 16:05
Klimaanlage und Heizung laufen überhaupt nicht gut! Mal ist es zu kalt und jetzt bullert die Heizung als hätten wir draußen einen sibirischen Winter. Ob die das noch einmal hinbekommen?
22. September 2008 um 16:47
@Norman: Ich mach mir keine Sorgen, dass sie es nicht hinbekommen. Bis dahin öffnen wir einfach mal ein paar Fenster.